Zum Jahreswechsel

Der Förderverein wünscht allen Menschen, die uns durch Mitgliedschaft, Spenden und aktive Hilfen  im Tierschutzjahr 2021 unterstützt haben,

                                                                                                   Frohe Weihnachten und ein gesundes 2022.

Die Weihnachtszeit ist die Zeit, innezuhalten und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, das mit Höhen und Tiefen, Erfolg und Misserfolg im Flug verging.

Hinter uns liegen Monate des Lockdowns, viele Beschränkungen und Entbehrungen. Wenn die Welt um uns herum verrückt spielt, ist es umso wichtiger, das Glück im eigenen Alltag zu entdecken und wertzuschätzen.

Auch unser Tierschutzjahr hat Freud und Leid gesehen; die Aktiven waren non-stopp im Dauereinsatz für Notfalltiere. Am Ende eines jeden Jahres heißt es wieder Atemholen für ein neues Jahr.

Der Winter ist die härteste Zeit im Tierschutz. Eisige Temperaturen rauben den Tieren, die draußen überleben müssen, die Kraft, Beute zu suchen. Ohne die Hilfe von vielen Aktiven müssten freilebende Katzen und Wildtiere verhungern. Nicht nur Menschen, die für uns ihren Dienst versehen, sondern auch alle Menschen, die für unsere Mitlebewesen - den Tieren - in Tierheimen und Auffangstationen oder durch ihre Tierschutzarbeit unentgeltlich viele Stunden ihrer Freizeit das gesamte Jahr hindurch opfern, sind für mich Helden.

Mit diesem Weihnachtsgruß verbinde ich meinen Dank an alle "Helden des Alltags" für ihren Einsatz. Ein neues Jahr klopft an der Tür und erinnert uns an den Wechsel vom Alten zum Neuen. Zum Jahreswechsel wünsche ich Stille, für den Blick nach innen und nach vorne; Innehalten zum Erneuern aller Kräfte und Mut, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Danke für Ihre treue Vereinsunterstützung

Birgitta Jax und die Fellträger



Das Jahresende
hält in seinen Händen
gefangen manche Freude, manches Leid.
Das Neue möge sich
zum Schönen und zum Guten wenden,
erfüllt von Liebe -
und dem Herz für Menschlichkeit.

(Karin Heimbuch)


Wenn viele Menschen sich zusammen tun, um etwas Positives zu bewegen, dann ist die Hoffnung ihr Begleiter zum Ziel.




KASTRATIONS - AKTIONSWOCHEN 2022

Vom 17. 01. 2022 bis 29. 01. 2022 können Sie Ihre Katzen kostengünstiger über die bei den Kastrationsaktionswochen mitmachenden Tierärzte unserer Region kastrieren lassen. Sie finden die Tierärzte unter Kastration/Kastrationswochen auf der Menüleiste.
Viele Katzenbesitzer lassen ihre Hauskatzen aus Kostengründen nicht kastrieren. Um die Flut des Katzennachwuchses auch in diesem Frühjahr einzudämmen, organisiert der Förderverein Eifeltierheim e.V. in Zusammenarbeit mit Tierärzten aus der Region wieder die Kastrationswochen.
Alle Katzenbesitzer, die ihre Tiere in der Zeit vom 17. bis 29. Januar 2022 bei den teilnehmenden Tierärzten kastrieren lassen, erhalten vom Förderverein eine Rückvergütung in Höhe von 20 Prozent der Kastrationskosten.
Die Kosten werden beim Tierarzt nach der Kastration komplett vom Katzenhalter bezahlt. Der Tierarzt stellt eine Bescheinigung über die Kastration aus. Am Ende der Aktion werden die Bescheinigungen vom Tierarzt beim Förderverein Eifeltierheim eingereicht und der Tierbesitzer erhält die entsprechende Rückvergütung.
Wegen hoher Inanspruchnahme dieses Preisvorteils wird um frühzeitige Terminvereinbarung gebeten.
Bitte nutzen Sie dieses Angebot. Bei Rückfragen, bitte Frau Gabricevic: 06592 – 3725 und Frau Zimmer: 06508 – 1054 kontaktieren.

Die Kastration der Tiere verhindert eine steigende Katzenpopulation und somit ein großes Katzenelend. Sie sollte Freigänger und Wohnungskatzen gleichermaßen betreffen!

Vorteile der Kastration:
- keine Rolligkeitssymptome
- kein übelriechendes Markieren
- geringere Aggression geg. Artgenossen
- geringere Infektionsübertragungen durch Wegfall von Paarungsbissen und Revierkämpfen
- Reduzierung hormoneller Erkrankungen
- keine Unterbringungsnöte bei ungewolltem Wurf
Durch verringerten Fortpflanzungsdrang sind Verletzungen durch Revierkämpfe bei Katern und Krankheitsübertragungen wie Katzenaids und Leukose während des Paarungsaktes seltener.
Die Gefahr, bei der Suche nach Paarungspartnern auf den teils weiten Streifzügen im Straßenverkehr zu verunglücken, sinkt.
Eine Mutterkatze wird im Schnitt 8 Wochen nach einer Geburt rollig und kann wieder gedeckt werden. Bei sehr jungen Katzen kann es zu Schwergeburten kommen, die sie nicht überleben.
Unerwünschter Nachwuchs von Hauskatzen sorgt für eine regelrechte Katzenschwemme. Daher sollten alle Katzenbesitzer ihre Tiere frühzeitig kastrieren lassen.
Je jünger die Samtpfoten, desto besser verkraften sie die Kastration. Sinnvoll ist dieser Eingriff ab ca. 4 -5 Monaten.
Ein Drittel aller Katzen landet als ungewollter Wurf im Tierheim, weil das Muttertier plötzlich geschlechtsreif war.
Auch die Schönheit einer Katze darf nicht dazu führen, sie als Wurfmaschine zu missbrauchen; Trächtigkeit und Geburt belasten das Weibchen.
Von der Kastrationskampagne profitieren ebenso die Verbandsgemeinden. Wenn hierdurch die jährliche Katzenflut, die auf die Tierheime und die Tierschutzvereine einstürzt, reduziert werden kann, verringert dies auch die Unterbringungs- und Behandlungskosten, die die Ordnungsämter leisten müssen.



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