Tolle Spende an das Eifeltierheim!

Der Grave Digger MC Alftal hat das Eifeltierheim mit einer großartigen Spende von 2000 € tatkräftig und genau zur richtigen Zeit unterstützt. Momentan ist Land unter; im Kreis Wittlich gibt es einen HOTSPOT von Katzen, ein schlimmer Fall von jahrelangem Wegschauen, bis sich die Katzenkolonie auf 80 Tiere vermehrt hat. Eine Katastrophe, die das Tierheim und den Förderverein vor unzumutbare und kaum zu bewältigende Herausforderung stellt. Dazu kommen die jährlichen Dauereinsätze für die große Welpenflut von Streunerkatzen und "entsorgten" Hauskatzen. 
Diese tolle Finanzspritze hat unsere ausgebrannte Tierschutzkasse wieder gefüllt. 

Herzlichen Dank und allseits gute Fahrt - Immer willkommen im Eifeltierheim Altrich!

Aktivitäten: Der Club veranstaltet regelmäßige Treffen wie das „Open House“ und beteiligt sich an regionalen Motorrad- und Benefizfahrten. 

SOMMERFEST im Eifeltierheim Altrich

Liebe Tierfreunde, 
unsere tierischen Insassen, das Team des Eifeltierheims und der Förderverein laden Groß und Klein zum diesjährigen Sommerfest in unserem Eifeltierheim ein. Wir freuen uns auf einen schönen Tag mit vielen Besuchern; alle Einnahmen und Spenden kommen unseren "Pfoten" zugute. :)

   

MÄHTOD vermeiden!

Dringender Appell des Förderverein Eifeltierheim e.V. an die Landwirte unserer Region zur Vermeidung des Mähtods von Wildtieren und Katzen bei der Mahd von Grünland und Ackerfutterflächen

INFO:
Die rechtliche Lage bei der Mahd lt. Bundesnaturschutzgesetz §39:
Es ist verboten, Wildtiere „mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten und deren Lebensstätten ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören.“
Und das gilt auch für Landwirte, die ihre Flächen mähen, ohne sie vorher abzusuchen oder die dort eventuell liegenden oder brütenden Tiere zu verscheuchen. Die beste Methode, die Tiere aufzuspüren, bietet die Drohne mit Wärmebildkamera. Das sieht man auch beim Bundeslandwirtschaftsministerium inzwischen so und fördert deshalb die Anschaffung der Geräte mit insgesamt drei Millionen Euro. Antragsberechtigt sind Jägervereinigungen, zu deren satzungsgemäßen Aufgaben auch die Rettung von Wildtieren gehört. Im vergangenen Jahr wurden durch Drohnen knapp 1500 Tiere gerettet. Diese verraten das Versteck der Jungtiere; Helfer setzen diese in Körbe und lassen sie nach der Mahd wieder frei.
Der erste Wiesenschnitt der „Silowiesen“ erfolgt bereits Anfang/Mitte Mai und damit mitten in der Brut- und Aufzuchtzeit zahlreicher Tierarten. Zusätzlich werden heute viele Wiesen während der Vegetationsperiode alle 4 - 6 Wochen gemäht, um optimale Erträge und Futterqualitäten zu erzielen. Der Lebensraum Grünland wird so mehr und mehr zu einer ökologischen Falle für viele Wildtierarten. Der frühen und häufigen Mahd fallen insbesondere durch das bewegungslose Verharren als Schutzverhalten Hase und Rehkitz, aber auch diverse Bodenbrüter zum Opfer. Daher ist es aus Tierschutzgründen erforderlich, dass Landwirte vor der Mahd durch entsprechende Maßnahmen gewährleisten, Wildtiere vor dem Mähtod zu bewahren:
• Schnitthöhe: je höher der Schnitt, desto geringer sind Verluste bei sich drückenden Tieren und brütenden Vögeln

Mahdrichtung: Mahd der Wiesen von innen nach außen bietet ausgewachsenen Wildtieren die Möglichkeit zur Flucht

Schnittzeitpunkt: späte Schnitte - ab Mitte Juli – vermindern die Verluste von Wildtieren in der Brut- und Aufzuchtphase

Mähstrategie: Mähen von Teilstücken, Mosaikmahd, Randstreifen ungemäht lassen

Mahdfrequenz: ein größerer Abstand zwischen erstem und zweitem Mahdtermin erhöht die Chancen für die Zweitgelege und verringert die Mortalitätsrate bei Bodenbrütern

Mähtechnologie: Messerbalkenmähwerke verursachen weniger tote Wildtiere als Kreisel-mäher

Mahdtermin: zeitlich verschieben

Wichtigste Voraussetzung für die Rettung von Wildtieren ist ein „guter Draht“ zwischen Landwirten, Jägern und Naturschützern mit einer rechtzeitigen Information vor der Mahd. Bereits 1 oder 2 Tage zuvor sollen „Vergrämungsmaßnahmen“, z.B. Aufhängen von Plastiktüten, Luftballons, Aufstellen von Windrädern, Blinkleuchten, Absperrbänder als Wildscheuchen (ein Abstand von 25 m wird empfohlen) die Muttertiere mit ihren Jungen dazu bewegen, die zu mähende Wiese zu verlassen.

Neben diesen Vergrämungsmethoden kann auch das vorherige Absuchen nach Jungtieren und Vogelnestern eine effektive Hilfsmaßnahme darstellen. Hierbei stellen die Jagdausübungsberechtigten mit ihren gut ausgebildeten Hunden eine kaum ersetzbare Hilfe dar.
Gefundene Jungtiere entweder fachgerecht - nicht oder nur wenig anfassen, Hände zuvor mit Gras abreiben und das Jungtier mit Grasbüscheln zwischen den Händen aufnehmen - an geschützter Stelle in der Umgebung in Sicherheit bringen oder, insbesondere im Fall von gefundenen Gelegen, diese kenntlich machen und bei der Mahd in nicht zu kleiner Fläche aussparen.

Während der Mahd gibt es viele Zeichen, die auf Jungtiere oder Vogelgelege hinweisen – auffliegende Wiesenvögel, flüchtende Ricken, die in der Regel in einem gewissen Abstand stehen bleiben und zurückblicken.

Die Landwirte werden inständig gebeten, diese Hinweise zu beachten. Tierkadaver im Futter können bei Rindern tödlichen Botulismus auslösen. Daher ist es für Nutz- und Wildtiere gleichermaßen von Interesse, dass die Landwirte sensibel sind für die Vermeidung derart hoher Wildtierverluste durch eine unkontrollierte Wiesenmahd. Der Schmerz einer Ricke, die vor ihrem ausgemähten Kitz tagelang verharrt, kann durch Beachtung o.g. Vorsichtsmaßnahmen verhindert werden!

In den vergangenen Jahren haben sich vielerorts auch Privatpersonen zusammengetan und Vereine gegründet. An diese können sich Wiesenbesitzer und -pächter vor der Mahd wenden. Die Hilfsaktionen sind überwiegend kostenlos, allerdings freuen sich die Vereine über Spenden, die ihre Arbeit ermöglichen. Eine nach Bundesländern sortierte Aufstellung von Rehkitzrettungen bieten die Internetseiten:

https://kitzrettung-hilfe.de/

https://www.deutsche-wildtierrettung.de/

OSTER-Aktion 2026 bei FRESSNAPF Daun

Der Förderverein Eifeltierheim bedankt sich sehr bei allen Kunden vom FRESSNAPF Daun für die Sach- und Futterspenden für unsere Pflegekatzen. Die OSTER-Aktion war ein voller Erfolg!
Trotz der gestiegenen Preise haben Sie unsere Schützlinge auf den Pflegestellen nicht vergessen und ihnen ein gutes Leben geschaffen. 

Ein herzliches DANKE & MIAU :)

HÜHNER-RETTUNG: Freilandhennen aus Mittelhessen

Liebe Tierheime, Tierschutz-Orgas und Tierfreunde,
im Namen von PLAnbe e.V. möchten wir uns zunächst herzlich bei Ihnen für Ihre wertvolle und unermüdliche Arbeit im Tierschutz bedanken. Wir wissen sehr zu schätzen, mit wie viel Engagement, Zeit und Herz Sie sich täglich für Tiere einsetzen.

Am 11.04.26 werden wir in Mittelhessen erneut Hennen ausstallen. Es handelt sich um etwa 22 Monate alte Freilandhennen, die nun die Chance auf ein neues, liebevolles Zuhause bekommen sollen.
Daher möchten wir freundlich anfragen, ob Jemand aktuell Kapazitäten hat, unseren Aufruf über seine Kanäle zu teilen. Sei es über soziale Netzwerke oder innerhalb privater Community. Jeder geteilte Beitrag erhöht die Chance, passende Plätze für die Tiere zu finden.

Gerne können Sie sich vorab ein Bild von unserer Arbeit machen:

Homepage: https://www.planbe-ev.de/

Instagram: https://www.instagram.com/planbe_huehnerrettung?igsh=ZzY5Zjk1eGJkYXVq

Bilder vom aktuellen Aufruf mit weiteren Informationen senden wir Ihnen im Anhang mit.

Wir wissen, dass die Kapazitäten oft begrenzt sind, und schätzen jede Form der Unterstützung. Ganz gleich in welchem Umfang.

Für Rückfragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung und bedanken uns schon jetzt von Herzen für Ihre Zeit und Ihr Engagement.

Mit freundlichen Grüßen
Judith Morhart

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