Kittenschwemme! Diese Tierschutzwidrigkeit, ungewollte Würfe - mit oder ohne Muttertier - einfach auszusetzen, nimmt in Zeiten des Katzennachwuchses permanent zu; Verletzungen, Krankheit und Tod werden von den Tierquälern ohne Gewissensbisse hingenommen, wenn die Katzen nicht das Glück haben, rechtzeitig gefunden zu werden. Wer ein Haustier hat, ist für dessen Leben verantwortlich und auch für die Geburtenkontrolle. Eine Mutterkatze wird im Schnitt 8 Wochen nach einer Geburt erneut rollig und kann wieder gedeckt werden. Bei sehr jungen Katzen kann es zu Schwergeburten kommen, die sie nicht überleben. Unerwünschter Nachwuchs von Hauskatzen sorgt für eine regelrechte Katzenschwemme. Für alle Tierschützer stellt dieses Katzenelend eine emotional und finanziell unzumutbare Belastung dar. Deshalb unser dringender Appell an alle Katzenbesitzer, ihre Tiere kastrieren zu lassen; nur ein bundesweites Kastrationsgesetz inklusive Strafe bei Nichterfüllung verhindert, dass Katzenkinder wie Müll entsorgt werden.
Zu der aktuellen Situation, die mich veranlasst, um Hilfe für unseren Verein zu bitten:
Die Pflegestellen unseres Tierschutzvereins, der Fundkatzen, ausgesetzten oder abgegebenen Tieren vorübergehend bis zu deren Vermittlung Kost und Logis gibt, sind hoffnungslos überfüllt; wir können keine weiteren Tiere mehr aufnehmen. Bedingt durch einen immensen "Katzenmarkt" und zunehmende Teuerungen laufen die Vermittlungen von unseren Pflegestellen schleppend, Notfälle auf der Warteliste können daher nicht nachrücken. Die Lage in den Tierheimen, bei den Tierschutzvereinen und privaten Pflegstellen spitzt sich dramatisch zu. Der Kollaps droht!