BRANDBRIEF zur bundesweiten Kastrationspflicht vom 10.09.2026


Liebe Tierfreund*innen,
🚨 Verzweifelter Notruf!
Gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund, allen Landestierschutzverbänden und 775 Tierschutzvereinen haben wir einen Brandbrief am 10.09.2026 an die Bundesregierung unterzeichnet - und ihn parallel an die Bundestierschutzbeauftragte Silvia Breher übergeben.

Wir brauchen jetzt die bundesweite Kastrationspflicht für Katzen mit unkontrolliertem Freilauf!

⚠ Immer mehr Kitten, kranke und tote Tiere. Das Leid der Straßenkatzen ist eskaliert. Tierschutzvereine kämpfen am Limit und werden mit der Versorgung allein gelassen. 
Etwa 1,5 Millionen gehaltene Katzen sind unkastriert und tragen zur unkontrollierten Vermehrung bei. Deshalb ist klar: Die bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen muss jetzt kommen!

📣 Jetzt ist es auch an der Zeit, dass die Bevölkerung mithilft und ebenfalls den Druck erhöht. Dafür haben wir eine weitere Aktion ins Leben gerufen: Jeder kann eine persönliche Nachricht an die Bundesregierung schreiben. Das funktioniert ganz einfach über diese Seite:

http://www.jetzt-katzen-helfen.de/aktion-gemeinsam-gegen-katzenleid

Vielen Dank für eure Unterstützung! Wir werden die Kommentare dann gesammelt an die Bundesregierung übergeben.
Den Brandbrief und eine Übersicht aller Unterstützer findet ihr hier sowohl im Anhang als auch hier:

http://www.jetzt-katzen-helfen.de/brandbrief/

Viele Grüße

Elin Osterbrink
Team Vereinsservice – Vereinsbetreuung
Kampagne Katzenschutz

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Ollenhauerstr. 4
D-53113 Bonn

Tel.: +49(0)228-60496-516
vereinsbetreuung@tierschutzbund.de
www.tierschutzbund.de

Betreff: FUNDKATZEN

Wichtiger Hinweis zur Meldung von FUNDKATZEN:
Wir weisen dringend darauf hin:
Bitte melden Sie FUNDKATZEN auch umgehend bei Ihrer zuständigen Behörde (Ordnungsamt oder Polizei), wenn Sie ein Tier in eine Tierarztpraxis oder Tierheim bringen.
Wird eine Fundkatze nicht zuerst bei der Behörde gemeldet, kann sie später unter Umständen nicht mehr offiziell als Fundtier anerkannt werden - mit weitreichenden rechtlichen und versicherungstechnischen Folgen.
Ein aktueller Fall zeigt, wie wichtig dieses Vorgehen ist:
Uns wurde eine hochträchtige, etwa 8 Jahre alte, schwarze Katze gebracht. Die Finderin musste dringend zur Arbeit und konnte das Tier nicht behalten. Unser Tierarzt stellte fest, dass die Geburt unmittelbar bevorstand. Leider wurde die offizielle Fundanzeige erst nach der Übergabe an uns gemacht. Deshalb kann diese Katze nun nicht mehr als Fundtier gelten.
Wir wissen, dass es in solchen Fällen oft schwer ist, den ursprünglichen Besitzer zu finden - dennoch möchten wir alles versuchen. Die Katze ist nicht gekennzeichnet, leidet unter einer Ohrenentzündung sowie einem Ohrpolypen. Möglicherweise war sie durch den Gesundheitszustand bereits länger orientierungslos unterwegs.
Daher unsere eindringliche Bitte:
Nur durch eine frühzeitige Meldung und die konsequente Umsetzung der Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht können FUNDTIERE schnell und rechtssicher eingeordnet und behandelt werden. Eine Kennzeichnung funktioniert wie ein Ausweis und schützt Mensch und Tier - im Zweifel auch vor genau solchen unklaren Situationen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe.

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