Was für ein besonderer Tag!
Zum 800. Todestag von Franz von Assisi und anlässlich des Erntedankfestes durften wir in einer vollbesetzten Pfarrkirche in Klausen Pater Albert Seul zuhören. Er hat es auf wunderbare Weise verstanden, eine lebendige Brücke zwischen Tierschutz, Natur, uns Menschen und der gesamten Schöpfung zu schlagen.
Ein Gedanke aus seiner Predigt hat uns dabei besonders berührt:
„Menschen, die sich um Tiere sorgen, sind auch Menschen, die sich um Menschen sorgen.“
Denn Tierschutz ist immer auch Menschenschutz. Wer die Bedürfnisse und die Würde eines Lebewesens achtet, trägt zu einer Welt bei, in der Mitgefühl, Respekt und Verantwortung füreinander selbstverständlich sind.
Am Namenstag des heiligen Franz von Assisi, dem Schutzpatron der Tiere, wurde so spürbar, worum es beim Welttierschutztag geht: um die Achtung vor allem Leben.
Das Erntedankfest und der Welttierschutztag laden uns ein, innezuhalten und die Schöpfung als großes, zusammenhängendes Geschenk zu begreifen. Pater Albert hat uns daran erinnert, unsere Verbundenheit mit der Schöpfung und zugleich unsere Verantwortung für die Gaben der Erde wertzuschätzen – und unsere tierischen Mitgeschöpfe mit Respekt und Fürsorge zu behandeln.
Die Segnung unserer Nahrung und der Gaben der Erde erfüllte die Kirche mit Ehrfurcht und Dankbarkeit. Zugleich wurden wir daran erinnert, dass Nahrung längst nicht allen Menschen auf dieser Welt selbstverständlich zugänglich ist.
Im Anschluss durften wir über 100 Tüten mit veganen Plätzchen und einem liebevollen Gruß zum Welttierschutztag sowie 50 Kindertierschutztüten mit Mal- und Rätselspaß verteilen. 🐾🍪❤️
Ein herzliches DANKE an Pater Albert, an alle Besucherinnen und Besucher und an alle helfenden Hände, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben.
Umso mehr hat es uns im Nachgang überwältigt, wie viele herzliche Worte, wertschätzende Rückmeldungen und spontane Geldspenden wir von den Besucherinnen und Besuchern erhalten haben.
Wir hatten ganz bewusst keine Spendenbox aufgestellt. Es lag uns fern, an diesem Tag um Spenden zu bitten – wir wollten den Menschen einfach eine kleine Freude bereiten und etwas zurückgeben.
Umso mehr hat uns die Großzügigkeit berührt: 127 Euro konnten wir auf diese Weise ohne Spendenbox an das Eifeltierheim Altrich übergeben.
Es sind solche Begegnungen, die Hoffnung schenken – auf eine Welt, in der alle Lebewesen gesehen, geachtet und geschützt werden.
Für die Tiere. Für die Menschen. Für unsere gemeinsame Schöpfung.
Eine Herzensbegegnung - der junge Kater LEOPOLD erobert das Herz von Pater Albert Seul und darf im Pfarrheim in Klausen einziehen!
Ein zutiefst berührender Anblick, als der junge schwarze Kater LEOPOLD auf Pater Albert Seul beim Kennenlern-Besuch auf unserer lieben, ehrenamtlichen Pflegestelle Sylvia in Zell aufeinandertreffen. Sofort war eine Verbindung da.
Diese wunderbare Vermittlung durch den Förderverein Eifeltierheim schlägt nun eine lebendige Brücke zwischen Tierschutz, der Schöpfung und der Kirche. Bei Pater Albert spürt man, wie willkommen LEOPOLD geheißen wird, es wird spürbar, dass jedes Lebewesen ein wertvoller Teil dieser Erde ist. Der junge Kater LEOPOLD, liebevoll "Captain Chaos" genannt, erobert im Sturm alle Herzen im Pfarrhaus und der Kirche in Klausen. LEOPOLD wurde mit seiner Mutterkatze und 3 Geschwistern einfach ausgesetzt; die Kitten waren nur wenige Tage alt, Hitze und Gefahren ausgeliefert - einfach entsorgt. Liebe Menschen mit Herz haben die Katzenfamilie entdeckt und so kamen alle ins Eifeltierheim Altrich und danach auf eine Pflegestelle des Fördervereins.