Wassertränken für Vögel und Wildtiere

Gerade in den heißen Monaten müssen nicht nur wir Menschen bei den hohen Temperaturen mehr trinken, sondern auch die Vögel müssen ihren Durst stillen. Wenn es zu wenig geregnet hat, finden Vögel nicht genug Wasser und brauchen dringend Hilfe.
Mit einer tierfreundlichen Wasserschale könnt ihr ganz einfach dabei helfen, dass die Tiere nicht verdursten.
Ihr nehmt einfach eine flache Schale, z.B. einen Untersetzer von Blumentöpfen oder einen Suppenteller. Wichtig ist, dass die Tiere ans Wasser rankommen und notfalls auch wieder raus, falls sie hereinfallen sollten.
Ihr könnt auch Steine oder Äste in die Schale legen, damit die Vögel darauf sitzen können und ebenso die vielen Insekten, die auf diesen Steinen landen können, damit sie nicht ertrinken.
Die Schale füllt ihr mit klarem, frischem Wasser und stellt sie in den Garten. Beim Standort für die Vogeltränke müsst ihr insbesondere auch auf Katzen achten!
Am besten stellt ihr die Schale an einen freien Platz, der nicht direkt von Büschen umgeben ist. So haben die Vögel einen besseren Überblick und können mögliche Feinde, wie zum Beispiel Katzen, rechtzeitig sehen.
Jetzt müsst ihr noch daran denken, das Wasser j e d e n Tag zu wechseln, damit keine Krankheiten entstehen können. Schon ist die Wassertränke für die Vögel fertig. Da die Vögel auch gerne in der Schale baden, können sie sich gleich doppelt erfrischen.
Und das Beste - Damit helft ihr nicht nur den Vögeln, sondern auch Igeln, Bienen und Eichhörnchen. Auch andere Tiere können hier ihren Durst stillen.

SILVESTERBÖLLER - Horror für Haus- und Wildtiere!

Feuerwerk ist für viele Menschen eine schöne Tradition, um das neue Jahr zu begrüßen. Für Tiere hingegen ist es eine quälende Erfahrung. Das Silvesterfeuerwerk, das für viele Menschen Spaß und ein optisches Ereignis darstellt, ist für unsere Tiere der blanke Horror. Die Knallerei verursacht nicht nur bei uns Menschen unendlichen Stress – auch Millionen von Haus-, Wild- und Nutztieren sind dem ohrenbetäubenden Lärm schutzlos ausgeliefert und erleiden oft Todesängste.

• In Panik entlaufene Hunde und Katzen: Bei vielen Heimtieren löst die Knallerei Panikreaktionen aus. In Todesangst versuchen etliche Hunde, Katzen oder Kleintiere zu fliehen. Freigängerkatzen, die sich zum Zeitpunkt des Szenarios noch draußen aufhalten, flüchten in Panik und brauchen tagelang, bis sie zur Normalität zurückfinden. Daher die Bitte, Ihre Tiere wenigstens im Haus zu halten, bis der Spuk vorbei ist. Jedes Jahr werden rund um Silvester hunderte Fälle vermisster Heimtiere erfasst.
• Tote oder verletzte Wildtiere: Auch viele Wildtiere geraten durch die Lichtblitze und lauten Geräusche in Panik. Sie flüchten dann panisch durch die Gegend, um diesem Radau zu entkommen, wenn gleichzeitig von allen Seiten um Mitternacht das Feuerwerk losprasselt. Viele verunfallen, weil sie plötzlich in den Straßenverkehr geraten und mit Autos oder anderen Hindernissen zusammenstoßen. Vögel werden von ihren nächtlichen Ruheplätzen aufgeschreckt und fliegen orientierungslos umher; viele sterben an Erschöpfung, weil sie die Orientierung verlieren und für Stunden keinen sicheren Rastplatz finden; wenn die Nacht sehr kalt ist, kommen sie jämmerlich zu Tode.
• Gestörter Winterschlaf: Igel können durch die Böllerei in ihrem Winterschlaf gestört werden, Eichhörnchen in ihrer Winterruhe. Dabei brauchen die Tiere im kalten Winter alle Energiereserven – jede Störung kann ihren Tod verursachen.
• Gehörschäden: Hund, Katze, Reh oder Fledermaus – viele Tiere haben ein viel feineres und leistungsfähigeres Gehör als wir Menschen. Böller und Raketen können bei ihnen zu Knalltraumata, Tinnitus oder dauerhaften Hörschäden führen.Leider erfährt die Öffentlichkeit nur selten davon. Denn eine einzelne Katze oder ein Hund, die sich im Keller verstecken, sind keinen Artikel in der Zeitung wert. Auch die vielen durch Feuerwerk verletzten Wild- und Nutztiere in der Landwirtschaft finden keine Erwähnung in den Meldungen.
Wer heute noch böllert, hat den Zahn der Zeit wohl verpasst. Als Tierfreunde sollten wir uns mal fragen, ob das Silvester-Feuerwerk, das in einen regelrechten Wettbewerb unter Nachbarn ausartet, eigentlich sein muss. Andernfalls sollte es kleiner und kürzer gestaltet werden; trotzdem kann das Neue Jahr mit Spaß und Freude begrüßt werden.

Böllern an Silvester ist in vielerlei Hinsicht kritisch zu bewerten und absolut schädlich - für alle! Daher unser Wunsch an Sie: Bitte verzichten Sie am Silvesterabend auf Raketen und Feuerwerk und unterstützen Sie stattdessen unsere so wichtige Arbeit für mehr Tierrechte. (Deutsches Tierschutzbüro e.V.)

"SPENDEN STATT BÖLLERN"
 Allein in Deutschland werden jährlich rund 180 Millionen Euro für Feuerwerk, Raketen und Böller ausgegeben. Geld, das buchstäblich in Rauch aufgeht, während gleichzeitig zahlreiche Tierheime ums Überleben kämpfen. Würde nur ein Bruchteil dieser Summe in den Tierschutz fließen, könnten unzählige Tiere gerettet und versorgt werden.

Die internationale Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ gibt Ihnen viele Tipps, wie Sie Ihren Tieren helfen können, entspannt ins neue Jahr zu starten.

https://www.vier-pfoten.de/unseregeschichten/ratgeber-heimtiere/silvester-stress-verringern-fuer-ihre-haustiere

Böllerfrei – den Tieren zuliebe!

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